Fahrt zum Verkehrsübungsplatz

Der Theorieraum

Der Theorieraum liegt ganz am Rande der Verkehrsübungsplatzanlage in Lingen. Man kann wirklich sagen, dass er der langweiligste und engste Raum des Verkehrsübungsplatzes ist. Er hat eine Leinwand/Beamer, um Filme abspielen zu können und ist des Weiteren mit einem Tageslichtprojektor ausgestattet, um Folien auflegen zu können. Er ist so wie ein kleiner Klassenraum. Es sind viele Stühle darin sowie ein paar große Tische. Wir haben in diesem Raum gelernt, wie man in unterschiedlichen Verkehrssituationen passend reagiert.  

Der Verkehrsgarten

Der Verkehrsgarten ist so wie der normale Straßenverkehr aufgebaut. Er sieht wirklich echt aus. Fußgänger waren nach wie vor Fußgänger, mit Fahrrädern dasselbe und die Autos wurden durch Kettcars simuliert, weil wir minderjährig sind und deshalb noch keinen Führerschein besitzen. 

Es gab echte Straßenschilder, Ampeln, eine Kreuzung, einen Kreisverkehr und eine Einbahnstraße. Eltern, Lehrer und die Verkehrswacht haben überprüft, ob wir alles richtig machen.

Der Fahrradparcours

Den Fahrradparcours durchläuft man, wie der Name schon sagt, mit dem Fahrrad. Zum Glück gibt es davon auf dem Verkehrsübungsplatz Lingen genügend. Nachdem man die Startlinie durchfahren hat ging es langsam weiter über ein schmales Brett. Hatte man dies geschafft, wartete schon die nächste Herausforderung: In einem Kreis fahren und dabei eine Kette von einem Magneten lösen, danach eine Runde mit der Kette in der Hand fahren und sie wieder passend ablegen. Gar nicht so einfach, ohne dabei abzusteigen. In einer nächsten Übung sollten alle Kinder eine Acht durchfahren, die aus  leinen Holzblöcken gestellt wurde. Etwas leichter fiel uns die Fahrt durch einen Stabslalom. Hier gaben wir dann auch so richtig Kette – aber nur bis zu dem ominösen Strich, an dem sich jeder umsehen und eine Zahl erkennen musste, die von den Begleitpersonen auf Pappe gemalt und hochgehalten wurde. Um den Spaßfaktor zu erhöhen konnten wir dann bis zu dem Stoppschild, welches den Parcours beendete ganz schnell fahren. Das war echt spitzenmäßig nach der ganzen Anstrengung! 

Der Simulator

Doch nicht nur die Übungen im Freien, sondern auch die Teststrecken am Fahrsimulator
hatten einen hohen Übungswert. Bei dem Simulator hatte man einen Fahrradlenker in der Hand der an einem normalen PC angeschlossen war. Der Simulator wiederum war in einen kleinen Schuppen untergebracht. Mithilfe des Fahrradlenkers mussten wir simulierte Verkehrssituationen erkennen und in schwierigen Situationen an der richtigen Stelle bremsen. Einmal war man zum Beispiel Mofafahrer und musste an einer Kreuzung halten. Bei einer anderen Simulation wiederum begab man sich in die Rolle eines Fußgängers und durfte nicht einfach auf die Straße laufen. Jedes Kind durfte drei Simulationen durchlaufen, das hat Riesenspaß gemacht. Alle Erst- und Zweitklässler können sich schon auf einen spannenden Vormittag in Lingen freuen!