Adventsfeier der 2.Klassen am 02.12.2013 im Gemeindezentrum der evangelisch-lutherischen Kirche

Mit dem  Lied „Advent, Advent, die erste Kerze brennt“ drückten die Kinder ihre freudige Erwartung an diese besondere Zeit aus. Rita Brüggemann, Katechetin der kath. Kirchengemeinde, begrüßte die Zweitklässler und moderierte die Feier.
Im Musikunterricht hatten die Schülerinnen und Schüler das Lied „Am Tage von Sankt Barbara“ eingeübt und einige hielten kahle Kirschzweige in der Hand.
„Wer war die heilige Barbara? Warum habt ihr Kirschzweige in der Hand? ...“
Die Klassen 2b und 2c hatten zu diesen und weiteren Fragen ein Interview vorbereitet, in dem die Legende der heiligen Barbara erzählt wurde.
Der Legende nach soll die heilige Barbara im 2. oder 3. Jahrhundert n. Chr. in dem Gebiet der heutigen Türkei gelebt und trotz Folter und Gefangenschaft in einem Turm fest an ihrem christlichen Glauben festgehalten haben, was schließlich zu ihrer Hinrichtung durch den eigenen Vater führte.
Der Brauch, am Gedenktag der heiligen Barbara Zweige abzuschneiden und in eine Vase zu stellen, geht auf die Legende zurück, dass ein abgebrochener Zweig von Barbara ins Wasser gestellt wurde. An dem Tag, an dem sie getötet wurde, sprangen mitten im Winter die Knospen auf. 
Das Schneiden von Kirschzweigen am Barbaratag ist ein alter Brauch. Zweige, die am 4. Dezember geschnitten werden, blühen an Weihnachten. Blüten mitten im Winter weisen auf das Geheimnis des Festes hin: Gott wird Mensch, da kann auch mitten im Winter die Natur erblühen.
Die Kinder der Klasse 2d trugen dazu das Bewegungsspiel „Blüh, Zweig, blüh!“  vor und luden alle Kinder zum Mitmachen ein. Die Klasse 2a verdeutlichte mit dem Gedicht „Barbaratag“ von Josef Guggenmos die Entwicklung des kahlen Zweiges zum blühenden Zweig.
Mit einem gemeinsamen Gebet und Lied endete das Adventssingen.